Karibik-Kick
18 Loch-gute-Laune-Garantie: Punta Espada, ein Meisterwerk von Jack Nicklaus
Feinster Tabak, heiße Rhythmen, perfekte Strände und fantastische Golfplätze. Die Dom Rep ist die Top-Destination in der Karibik.
Aus den Boxen des Autos dröhnt lautester Merengue Hip Hop. Der junge Fahrer wippt lässig zu den Rhythmen, seine Beifahrer machen es ebenso. Es wirkt cool und gleichzeitig elegant. Die vier Personen sind glücklich, Musik ist ihr Leben und ihre Liebe. Das trifft wohl auf alle Einwohner der Dominikanischen Republik zu. Sobald Merengue, Bachata oder Reggaetón gespielt wird, kann man die Uhr danach stellen, wann die Menschen der Karibik-Insel Hispaniola mitsummen, den Takt verinnerlichen und sich perfekt dazu bewegen.
Dieses umwerfende Rhythmusgefühl ist eine Gabe, die den meisten Mitteleuropäern gänzlich verwehrt wurde. Eine Nachahmung ist deswegen kaum zu empfehlen, es sei denn, man nimmt Nachhilfeunterricht.
Alternative. Die Dominikanische Republik ist bislang mehr für Pauschalurlauber ein Begriff und natürlich für Zigarrenliebhaber, die den Tabak qualitativ ähnlich hoch einschätzen wie den aus Kuba. Doch die Insel ist vor allem eins: Die unbestritten beste Golf-Destination in der Karibik.
Über das Land verteilt gibt es 30 Plätze und jährlich kommen neue, aufregende Anlagen hinzu. Über Jahrzehnte hinweg galt der in der Region Romana gelegene Teeth of the Dog (1971 eröffnet) als das golferische Aushängeschild der Karibik. Der Kurs mit sieben Löchern am Meer ist ein fester Bestandteil des jährlichen Top 100 Rankings der weltbesten Golfkurse. Eine Runde kann durchaus etwas länger dauern, weil das Staunen kein Ende nimmt und man immer neue, interessante Fotomotive entdeckt.
18 Loch-gute-Laune-Garantie: Punta Espada, ein Meisterwerk von Jack Nicklaus