GOLFTIME.de
Bunker Babe
Olympia 1932 in Los Angeles: Keine Hürde war Babe (r.) zu hoch für Gold
Zur größten Golferin aller Zeiten hat es nicht gereicht. Dafür aber zum Titel "Größtes Multitalent der Welt. Ein Rückblick.
Olympisches Gold im Hürdenlauf und Speerwurf, dreimal im Team der amerikanischen Basketball Amateur-Auswahl. 41 Turniersiege, darunter zehn Majors. Bei Mildred Ella Didrikson Zaharias, wie sie mit bürgerlichem Namen hieß, kann man von einer absoluten Ausnahme-Sportlerin sprechen. Ein solch großes Spektrum an verschiedensten Sportarten kann wohl kein Sportler bis heute aufweisen.
Sogar in Sportarten, die für Frauen eher ungewöhnlich sind, war sie absolut spitze: Sei es Boxen, Wrestling oder Baseball. In jeder dieser Sportarten gelang es Zaharias, Fuß zu fassen. Zudem schneiderte Babe sich ihre Outfits stets selbst.
Klein, aber oho. Ihre Eltern wanderten um die Jahrhundertwende von Norwegen nach Amerika aus. Als sechste von sieben Töchtern kam sie in Port Arthur, Texas, zur Welt. Später änderte Zaharias ihren Nachnamen von Didriksen in Didrikson. Als sie vier Jahre alt war, zog ihre Familie nach Beaumont, wo sie sich vor allem dem Baseball widmete. Ihren Spitznamen bekam Zaharias von ihren Mitspielern.
Nach fünf Home Runs in einem Spiel nannten sie sie nach der Baseball-Legende Babe Ruth, Babe.
Der große Wurf. Ihre größten Erfolge außerhalb des Golfsports waren ohne Zweifel ihre beiden Gold-Medaillen bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles. Zaharias qualifizierte sich für fünf Disziplinen, durfte aber wegen der Statuten nur in drei Bewerben antreten. Beim Hürdenlauf und Speerwurf siegte sie jeweils mit neuem Weltrekord. Im Hochsprung erreichte die Olympiasiegerin die gleiche Höhe wie ihre Teamkollegin Jean Shiley, doch durch ihren Sprungstil (Kopf voran) wurde Zaharias von der Jury auf den zweiten Platz gesetzt.
Ihre Person war nicht unumstritten. Damals war es schwer für Frauen, im Berufssport Fuß zu fassen. Von vielen Männern belächelt, belehrte die Athletin ihre Kritiker eines Besseren.
|
Hank vs. Tiger Bittere Wahrheit76. Masters Alle lieben BubbaHome-Story Steamy Siem |
GOLF TIME-Leserreise mit Marco Polo Reisen
GOLF TIME Travel-Spezial
BMW Pro-Am Challenge 2012
Gewinnspiel: Rickie Fowler Tourbag
Bushnell PRO 1M
Regel-TIME von Joachim Woehe
Porträt: Bubba Watson
Jonathan Taylor: Swing Simply 2 (DVD)
Schlagzeilen
- HP Byron Nelson Championship: 3. Runde
- Enges Rennen in Texas
- HP Byron Nelson Champ.: 2. Runde
- Jason Dufner führt nach 36 Löchern
- Volvo World Matchplay Champ.: 2. Runde
- Kaymer raus, Poulter und Garcia stark
- HP Byron Nelson Champ.: 1. Runde
- Cejka bärenstark in Texas
- The Players Championship: 4. Runde
- Kuchar gewinnt Players Championship
- Madeira Island Open
- Rookie Santos gewinnt Heimspiel
- Allianz Open Côtes d'Armor Bretagne
- Erster Sieg im Stechen für Pepperell
- Turkish Airlines Ladies Open
- Titelverteidigung von Boeljon
- The Players Championship: 3. Runde
- In Zeitlupe auf Platz 1
- The Players Championship: 2. Runde
- Trio on top, Woods schafft Cut
- The Players Championship: 1. Runde
- Poulter und Laird legen Messlatte
- mehr...
Schlagzeilen |
Equipment |
Training |
Travel |
Hotels |
Touren |
Ranglisten |
GOLF TIME |
Copyright © 2012 GOLF TIME Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Design und Technische Umsetzung: colognetworx cnx gmbh, Köln
Olympia 1932 in Los Angeles: Keine Hürde war Babe (r.) zu hoch für Gold







